Marcus Klöckner interviewt aufTelepolis den Friedens- und Konfliktforscher Lutz Schrader.
Schrader attestiert dem deutschen Journalismus mit Blick auf die Themen Syrien und Ukraine „Unzulänglichkeiten„, springt mit dieser Diagnose aber leider zu kurz. Die durchgängige Einseitigkeit, systematische Desinformation, penetrante Meinungsmache und fehlende Recherche in allen Fragen, die westliche Interessen beschädigen könnten, verweisen nicht auf Unzulänglichkeiten, sondern sind zweifellos politisch intendiert.
Unzulänglichkeit würde bedeuten, dass journalistische Mängel unabhängig von politischen Interessen sichtbar würden. Wir beobachten aber das exakte Gegenteil. Immer dann wenn irgendetwas behauptet wird, ohne Belege zu liefern, ist es zum Nachteil des politischen Gegners. Immer dann, wenn Verbrechen verharmlost oder ihre Hintergründe nicht recherchiert werden, ist es im Interesse des Westens. Immer dann, wenn gemutmaßt, spekuliert oder psychologisiert wird, wird der politische Gegner diffamiert. Das sind nicht Unzulänglichkeiten, sondern angewandte Methoden medialer Kriegführung im Auftrag der Herrschenden und Medienkonzerne.
Dass die Täter, die Lielischkies, Atais, Lichtes und…
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