Mainstreammedien und ÖR im Gleichschritt nach Gaza

Die Propagandaschau

Es ist eine der wiederkehrenden Propagandamethoden unserer gleichgeschalteten Medien, dass Verbrechen des Westens notorisch als Reaktion (wenn nicht als humanitäreIntervention) gerechtfertigt werden. „Israel reagiert…“ oder „Israel antwortet…“ sind die geläufigen Narrative, die Mord und Zerstörung durch die israelische Armee erklären und rechtfertigen sollen.

Dabei wird ein Kausalzusammenhang behauptet, der in der Regel nicht zutrifft und auch auf moralischer Ebene in keinster Weise als Rechtfertigung oder Entschuldigung gelten kann. So begann der lange vorbereitete Einmarsch in Gaza mit mittlerweile ca. 1500 Toten und unbeschreiblichen Zerstörungen, mit der Begründung, Israel sei angeblich auf der Suche nach drei entführten Jugendlichen. Die Hamas müsse verantwortlich sein, war die Rechtfertigung der israelischen Regierung, die von den westlichen Medien zumeist unwidersprochen kolportiert, wenn nicht übernommen wurde.

Dieses Muster zeigt sich jetzt erneut: Die angebliche Entführung eines israelischen Soldaten, wird als Rechtfertigung für eine immer brutalere und rücksichtslosere Ausweitung von Bombardements herangezogen…

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