China will „Seidenstraße“ bis zur Krim verlängern

CO-OP NEWS

Moskau und Peking werden bei der Errichtung eines Tiefwasserhafens auf der Krim zusammenarbeiten, sagte Russlands EU-Botschafter Wladimir Tschischow.

Dabei beteuerte der Diplomat, dass der Krim-Beitritt zu Russland keine Rolle bei diesem Projekt gespielt habe. Es handelt sich um die erste offizielle Bestätigung für das russische Interesse an einer Partnerschaft mit China beim Hafenbau auf der Krim.

Das Projekt war bei einem chinesisch-ukrainischen Gipfel in Peking im Dezember 2013 angekündigt worden. Es handelt sich um den Bau eines Tiefseehafens nahe der Stadt Jewpatorija, in den die Chinesen zehn Milliarden Dollar investieren könnten. Die erste Projektphase kostet drei Milliarden Dollar. Tschischow bestätigte, dass China nicht die Absicht habe, die Finanzierung dieses Projektes zu ändern.

Mit seinem Krim-Projekt sorgte Peking für großes Aufsehen. Das wäre ein wichtiger Schritt für Chinas Expansion auf dem europäischen Markt, sagte der Experte Michail Alexandrow vom GUS-Forschungsinstitut. „China ist an den Transitmöglichkeiten dieses Hafens interessiert. Im Dezember rechnete…

Ursprünglichen Post anzeigen 359 weitere Wörter