Neuen Blog gefunden – interessante Traditionsbildung


Von: Ste B <sbest>
Datum: Freitag, 18. April 2014 17:17
An: Redaktion GC <Redaktion%sbest>
Betreff: Neuen Blog gefunden – interessante Traditionsbildung

http://tauroggen.blogspot.co.at/p/uber-tauroggen.html

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„Der Name Tauroggen steht für die am 30. Dezember 1812 am gleichnamigen Ort geschlossenen Konvention zwischen der preußischen und russischen Armee, die das spätere Bündnis zwischen beiden Staaten in den Befreiungskriegen eingeleitet hat und somit den Anfangspunkt für die Befreiung Deutschlands darstellte.

Tauroggen wurde als Name dieses Blogs gewählt, um einen Kontrapunkt zu den deutschen Hauptstrommedien zu bilden, deren Berichterstattung über Rußland leider sehr oft stark verzerrt, bisweilen sogar gefälscht ist, der es regelmäßig an Faktenkenntnis fehlt und die manchmal vor Haß auf das große Land im Osten und seine Bewohner nur so strotzt. Inhaltlich geht es um ein breites Spektrum: Politik, internationale Beziehungen, Geschichte im allgemeinen und die des Militärs und der Sicherheitsbehörden im besonderen, Literatur, Musik und anderes mehr.“Allerdings möchte ich der Vollständigkeit halber hier die Bemerkung anbringen, dass der Sieg über Napoleon den alten Monarchien Gelegenheit bot auf deutschem Territorium der Restauration zum Sieg zu verhelfen . Das Imperium alleine absaufen zu lassen, ohne selbst den restaurativen Mächten und Kräften (Rache für 68) wieder Oberwasser zu geben scheint mir aus heutiger Sicht ein nicht so ganz einfaches Unterfangen zu sein!

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Die gescheiterte Anti-Rußland-Politik (2)

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Die Einflußsphären der USA vs. die Einflußsphäre Rußlands.
Amerika sagt empört: „He, was bildest du dir ein!“

(…)
Das Budapester Memorandum

Der Rußländischen Föderation ist vorgeworfen worden, sie hätte durch die Aufnahme der Republik Krim in ihren Staatsverband das sog.Budapester Memorandum aus dem Jahre 1994 verletzt. Allerdings ist dieses Memorandum kein völkerrechtlicher Vertrag und von keinem der Unterzeichnerstaaten ratifiziert worden, nicht einmal von der Ukraine selbst. Folglich ist es rechtlich nicht bindend – genau so unverbindlich, wie die 1990 gemachten Zusagen der NATO-Staaten, das Militärbündnis nicht nach Osten erweitern zu wollen.

Ein solches unverbindliches Dokument ist zudem nicht fähig, das in mehreren völkerrechtlichen Verträgen wie der UN-Charta und dem Pakt über bürgerliche und politische Rechte verankerte Selbstbestimmungsrecht der Völker auszuhebeln. Das würde auch gelten, falls das Memorandum tatsächlich ein Vertrag wäre. Einige Beispiele: Im Jahre 1975 wurde die Schlußakte von Helsinki u.a. von der DDR, der Tschechoslowakei und Jugoslawien unterzeichnet. Keines dieser ehemaligen Völkerrechtssubjekte existiert heute noch, obwohl sie zahlreiche internationale Verträge geschlossen hatten. Die Geschichte ist über diese Staaten hinweggegangen.

Ferner sollten sich jene Staaten, die einen angeblichen Völkerrechtsverstoß durch Rußland behaupten, an die eigene Nase fassen. Denn sie selbst haben das Memorandum verletzt, indem sie einen Staatsstreich initiierten, was eine Verletzung der Souveränität der Ukraine war.

(Des weiteren ist es absurd, wenn in diesem Kontext behauptet wird, die Ukraine habe 1994 auf ihre Atomwaffen verzichtet. Das Land hatte zu keinem Zeitpunkt eigene Atomwaffen. Nach der Auflösung der UdSSR unterstanden alle strategischen Streitkräfte der RF. Es waren also lediglich rußländische Atomwaffen zeitweise auf ukrainischem Staatsgebiet stationiert. Eine andere Lösung hätten die USA und ihre „Partner“ seinerzeit auch gar nicht zugelassen.) Hervorhebungen StB

http://tauroggen.blogspot.co.at/2014/04/die-gescheiterte-anti-ruland-politik-2.html

Ciao Steven

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