Sergei LAVROV: It’s not Russia that is destabilising Ukraine, The Guardian, Monday 7 April 2014


Von: Ste B <sbest>
Datum: Dienstag, 8. April 2014 18:39
An: Martin Zeis <martin.zeis>, Global Crisis <globalcrisis%Martin.zeis>
Betreff: Re: Sergei LAVROV: It’s not Russia that is destabilising Ukraine, The Guardian, Monday 7 April 2014

Dankenswerterweise hat Der Freitag diese Rede rasch übersetzt und publiziert :

freitag.de

Deeskalation beginnt mit Rhetorik

Lawrow In einem Gastbeitrag für den „Guardian“ schließt der russische Außenminister baldige Gespräche mit der Ukraine, den USA und der EU nicht mehr aus

Deeskalation beginnt mit Rhetorik

Foto: Vasily Maximov / AFP

Die tiefe Krise in der Ukraine bereitet Russland große Sorgen. Wir können die Lage eines Landes sehr gut nachvollziehen, das vor 20 Jahren unabhängig wurde und sich beim Aufbau eines souveränen Staates noch immer komplexen Herausforderungen gegenübersieht. Dazu gehört ein Ausgleich der Interessen zwischen den verschiedenen Regionen, deren Bewohner unterschiedliche historische und kulturelle Wurzeln haben, verschiedene Sprachen sprechen und aus unterschiedlichen Perspektiven auf ihre Vergangenheit, Gegenwart und den künftigen Platz ihres Landes in der Welt blicken.

Angesichts dieser Umstände hätten externe Kräfte daraufhin wirken müssen, der Ukraine bei der Stabilisierung des noch immer fragilen inneren Friedens zur Seite zu stehen. Russland hat mehr getan als jedes andere Land, um den unabhängigen ukrainischen Staat zu unterstützen und dessen Wirtschaft viele Jahre mit niedrigen Energiepreisen gefördert. Als die jetzige Krise im November ihren Anfang nahm, bekräftigten wir Kiews Wunsch nach schnellen Konsultationen zwischen der Ukraine, Russland und der EU, um die Harmonisierung des Integrationsprozesses zu diskutieren. Brüssel lehnte dies kategorisch ab. Dies spiegelte eine unproduktive und gefährliche Haltung wider, wie sie die EU und USA schon vordem eingenommen hatten. Es wurde versucht, die Ukraine zu einer schmerzhaften Entscheidung zwischen Ost und West zu drängen, und dadurch zu einer weiteren Vertiefung interner Differenzen beigetragen. (…)

Die ganze Rede findet sich hier: https://www.readability.com/articles/lszf6pyy

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..