Maidan Snipers – Internationale Untersuchung steht noch aus

Von: Ste B <sbest>

Datum: Samstag, 5. April 2014 19:01
An: Global Crisis <globalcrisis%Martin.zeis>
Betreff: Maidan Sniper – Internationale Untersuchung steht noch aus

Hallo an die Mitlesenden der Liste,

während die internationale Untersuchung der Morde durch ‚unbekannte Scharfschützen‘ (engl. Snipers) immer noch aussteht, aber von den EU und NATO-Kreisen auch nicht eingefordert wird, gibt es im Internet einige (leider) wenige Informationen zu diesem Thema. Eine der ersten Seiten, die sich zu den Vorgängen aus sachkundiger Perspektive äußerte, waren US amerikanische Veteranen (Text 1), deren Einschätzung bereits über diese Listen verteilt wurde.

Neue Fakten finden sich auf dem Blog ‚Hinter der Fichte‘ (Text 2), wo weitere Augenzeugen zitiert werden, die zu einer Klärung der gezielten Schüsse auf dem Majdan in Kiev einiges Neue beitragen. So wird auch gezeigt, wie oberflächlich die Putschisten-Regierung der Ukraine mit den vorhanden Belegen zu diesen Vorgängen umgehen. Nach wie vor bleibt die Frage bei diesen Snipers zentral, wer bestellte sie und wem nützten die durch die gezielten Schüsse ermordeten unter den Demonstranten und der Sicherheitskräfte. Wobei es letztlich zweitrangig wäre, welcher Nationalität diese Scharfschützen angehören. Denn verbunden mit dieser Frage ist nicht zuletzt auch die moralische, bzw. rechtliche Bewertung der derzeitigen Übergangsregierung und ihrer Unterstützung durch EU/NATO/USA und Bundesregierung.

Im folgenden dokumentiert:

1.

http://www.veteranstoday.com/2014/03/05/veterans-today-was-right-kiev-shootings-a-psyops-provocation/

VT – Veterans Today – Military & Foreign Affairs Journal
Wednesday, March 5th, 2014
Posted by Jim W. Dean, VT Editor

Veterans Today was right – Kiev shootings a psyops provocation

Breaking Estonian Foreign Minister Urmas Paet and Catherine Ashton discuss Ukraine over the phone

The conclusion is no surprise but it is nice for the Russians to share the confirmation with us. (…)

2. (der Artikel ist unten reinkopiert)

Freitag, 4. April 2014

Ukraine-Sniper: Räuberpistolen, britische Ermittler und ein gelöstes Rätsel

Wer schoß in Kiew auf wen? Die Täter haben ein paar „Täter“ gefunden.
Das Übereinkommen vom 20. Februar 2014 mit dem ukrainischen Präsidenten Janukowitsch umfasste auch die unabhängige Untersuchung der tötlichen Vorkommnisse vom Maidan. Nachdem er in die Falle ging und vertrieben wurde, ist keine neutrale Untersuchung geschehen. Das Telefonat zwischen der nicht überraschten Ashton und dem

sprach zwar Bände, seit der Machtergreifung hörte man jedoch nichts Konkretes mehr. Bis diese Woche.

Dia-Show in Kiew
Die Putschisten legten gestern in Kiew ein Ammenmärchen vor. Der von den Putschisten als Chef des ukrainischen Geheimdienstes wieder eingesetzte Valentin Naliwajtschenko behauptet am 3. 4. 2014 vor der Presse, Janukowitsch sei für die Schüsse auf dem Maidan verantwortlich. Nicht genug damit; er erzählt auch wie aus einem schlechten Hollywood-Drehbuch: Russische Geheimagenten hätten Janukowitsch geholfen, den Plan zu schmieden und auszuführen. Für ihn nicht von Belang: Für nichts davon konnte der Schlapp- und Cowboyhut Beweise vorlegen. Alles was er hatte, waren ein paar

in der UNO erinnert.

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Dia-Abend, 3. 4. 2014

Selbst die ARD, obwohl derzeit federführende Instanz in Sachen Desinformation, konnte den Münchhausen nicht ernsthaft verkaufen. O-Ton Tageschau am 3. April 2014 immerhin: „Die Regierung macht es sich zu leicht.“ Auch die andere eingeladene Westpresse nimmt dem Putschisten seine Flickschusterei nicht ab. Dass die Chefs in den Redaktionen von Brüssel bis Washington dem Heizdecken-Verkäufer-Auftritt anschließend einen ernsthaften Anstrich geben wollten ist eine Farce. Für uns umso wichtiger, Personen und Situationen aus dem Mediennebel zu holen.

Dirty Three
Allein die Vita der Personen am Podium lässt einen den Kopf schütteln. Da wäre “Innenminister” Awakow, ein Ex-Gouverneur und Wirtschaftskrimineller, der in Italien nach Interpol-Fahndung im Knast saß. Unter seiner Ägide schoss sich der kompromittierende Faschist Muzychko letzte Woche aus Versehen selbst ins Herz. Dann sitzt da der „ermittelnde“ Generalstaatanwalt Makhnitsky von der faschistischen“Swoboda“-Partei, die am Tatort zur Tatzeit den Ton angab. Als Wortführer erleben wir die schillerndste Figur, Valentyn Nalyvaichenko, aus Klitschkos US-BRD-finanzierter UDAR-Partei. Nalyvaichenko war unter dem US-orangenen Juschtschenko Generalkonsul in Washington und wurde anschließend Geheimdienstchef in Kiew, der den Dienst an die USA anband. Er verlor seinen Posten als Juschtschenko abgewählt wurde. Jetzt – wo NATO, Putschisten und Nazis in Kiew bestimmen – ist er wieder da. Heute sind die USA wieder Hausherr beim SBU. US-Vizepräsident Biden hatte ihn nicht grundlos als „unseren Mann in Kiew“ bezeichnet. Der Geheimdienst-Boss hatte zur Untermauerung seiner Thesen vom 3. April flugs 12 Berkut-Polizisten verhaften lassen. Dazu unten mehr. Da in Kiew präsentierte sich – wie man sieht – die geballte Unabhängigkeit und Rechtschaffenheit. Mehr ist zu dieser Show selber nicht zu sagen.

Die Briten
Stellen wir dieser Show stattdessen einige erhebliche Fakten und Fragen entgegen, die die Putschisten samt und sonders unterschlagen haben. Da wären zunächst die

im Gespräch mit der britschen Baroness Ashton. Wichtiger noch, „Hinter der Fichte“ möchte an die hochinteressanten Feststellungen der britischen BBC am Maidan
erinnern. Man sieht in zahlreichen Videos wie Kugeln in den Baum von hinten einschlagen, die Opfer folglich aus dem Maidan-Bereich beschossen werden.

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Einschuss im Baum, der Mann schaut in Richtung des Schützen.

Dort befindet sich die Musikakademie („Philharmonie“). Wie wir von dem BBC-Mann Gabriel Gatehouse wissen, waren bereits am 24. Februar 2014 britische Ermittler am Maidan. Sie haben konkret mindestens vier Schusspositionen benannt. Unter anderem auch vom Gebäude der Nationalbank und dem Hotel Ukraina, die aber im Kiewer Bericht nicht genannt werden. Warum? Wer hatte zu dem Zeitpunkt dort Zugang? Wer hat wen gesehen? Die fixen Ballistiker von der Insel erklärten vor laufender Kamera an Hand der Schusskanäle- und spuren, dass es sich nicht um einfache Kalaschnikows, sondern Scharfschützengewehre gehandelt habe. Warum werden diese anonymen britischen „Experten“ nicht präsentiert? Was haben Sie herausgefunden? Wer hat sie so schnell nach Kiew gebracht? Bedenken wir, es war zwei Tage nach dem Umsturz!

Funkverkehr
Eine andere Sache. Es gibt Funkmitschnitte von Beobachtern (Aufklärern?) außerhalb des Maidan vom 18./19. 2. 2014 (die in der West-Propaganda als Sniper bezeichnet werden, Rufzeichen „Myron”, „Dober”, „Felix”, „Gummi”, „Hassan”,“ „Smena”, „Center”, “Stange”, “Kolun”, “Judge”, “Sewa”) die aber belegen, dass sie a) nicht zur Berkut gehören, sie b) nicht schießen und c) die Schützen nicht zu ihnen gehören.

Die Insider
Die zielgerichtete Propaganda des Westens blendet die Aussagen der Spezialisten der Ukraine aus. Da wäre zum Beispiel Nalyvaichenkos Vorgänger Jakimenko. Er hat ein äußerst

gegeben, das im Mainstream weitgehend verschwiegen wurde. Die Details kann man bei den Kollegen von Parteibuch nachlesen. Woher kamen seines Wissens die Sniper? Zunächst kamen die Schüsse aus der vom Kommandanten des Maidan, Parubij, kontrollierten, „Philharmonie“. Von dort aus operierten insgesamt 20 Schützen mit automatischen Waffen. Sie schossen parallel zum Angriff am Boden auf die Berkut-Polizisten. Später kamen diese rund 20 Leute unter den Augen vieler Zeugen (ukr. Geheimdienst und Maidan-Anhänger) aus der Philharmonie. Mit speziellen Taschen für den Transport von Scharfschützengewehren. Es gab auch Kalaschnikows mit Zielfernrohren. Sie waren, von den abgerissenen Maidan-Leuten gut unterscheidbar, professionell gekleidet. Zu den Augenzeugen zählen Vertreter von “Swoboda” (Partei des jetzigen rechten Generalstaatsanwaltes), “Rechter Sektor”, (Parubij), “Vaterlandspartei” (Timoschenko) und UDAR (Geheimdienstchef Nalyvaichenko und Klitschko). Dann teilten sich die Sniper Jakimenko zufolge in zwei Gruppen. Die eine der Gruppen verlor der SBU aus den Augen. Die anderen 10 gingen zum Hotel Ukraina. Von dort gingen die Schüsse weiter. Dann wandte sich jemand vom “Rechter Sektor” und “Swoboda” an Jakimenko, die Spezialeinheit “Alpha” einzusetzen, um diese Gebäude von Scharfschützen zu säubern. Jarosch vom Rechten Sektor und Tjagnibok von der Swoboda wollten sich damit entweder ein Alibi verschaffen oder sie waren wirklich nicht eingeweiht. Wie der Tod des Muzychko zeigt, waren und sind sie eh nur – inzwischen kompromittierendes – Kanonenfutter. Die Sniper kamen ergo aus dem Bereich des Maidan-Kommandanten Parubij – (jetzt der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates und Verantwortlich für die SA-ähnliche Nationalgarde).

Parubij
Er hat die Ausschaltung der Sniper verhindert. Geheimdienstchef Jakimenko war bereit, sie unschädlich zu machen. Wer waren die Schützen? Nach SBU-Informationen z. Z. von Jakimenko (die Dokumente sind ja im Besitz des USA-Verbündeten Nalyvaichenko), waren darunter entlassene Ehemalige des Geheimdienstes des Verteidigungsministeriums, Leute aus dem ehemaligen Jugoslawien, Leute aus anderen Ländern. Alle Söldner. Jakimenko wörtlich im Interview: „Die neuen Behörden werden nicht nach Söldnern suchen. Warum sollten sie ihr eigenes Grab schaufeln?“ Parubij gehört zur Gruppe um den Oligarchen Poroschenko (jetzt Präsidentschaftskandidat, von Deutschland präferiert, Klitschko trat zu seinen Gunsten zurück), Gvozd, Malamuzh, (beide ukr. Auslandsgeheimdienst unter Nalyvaichenko) oder Gritsenko (antiruss. Verteidigungsminister, der sich für NATO-Beitritt der Ukraine stark machte). „Das sind die Kräfte, die alles ausgeführt haben, was ihnen von ihren Führern aufgetragen wurde – die Vereinigten Staaten von Amerika. Sie haben, im Wesentlichen, jeden Tag in der Botschaft verbracht. Es gab keinen Tag, wo sie nicht in der Botschaft waren.”

Paschinski mit dem Gewehr
Was ist eigentlich aus Paschinski geworden, dem Mitglied von Timoschenkos Vaterlandspartei? Er war am 18. 2. gefilmt worden wie er ein Scharfschützengewehr vom Maidan schmuggelt. Paschinski ist jetzt Chef des Präsidialamtes in Kiew. Was hat er ausgesagt? Schweigen.

Die Berkut-Beamten
Und dann wären da noch die Spezialkräfte der Ukraine. Die schwarzen Uniformen mit den gelben Armbinden.

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Berkut-Spezialeinheit deckt den Rückzug am 20. 2. 2014, Oktober-Palast

Am 3. 4. 2014 sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Berkut-Angehörigen, Vladimir Krashevsky, der Presse, die Bereitschaftspolizei Berkut war nicht an den Massenmorden vom 20. 2. 2014 beteiligt. Um 8 Uhr am Morgen des 20. 2. 2014 zogen sich die Berkut in verschiedene Richtungen zurück. In dem Moment kamen sie aus verschiedenen Gebäuden unter Beschuss. Die Berkut mussten für 300 Polizisten in einer riskanten Aktion den Rückzug aus dem Bereich des Oktoberpalastes decken. “250 Menschen konnten dank der Deckung durch die Männer in den schwarzen Uniformen mit den gelben Armbinden evakuiert werden. 50 wurden leider gefangengenommen und zum Maidan gebracht. Während des Feuerschutzes wurde der Berkut-Offizier, Nikolay Semchuk, von zwei verschiedenen Scharfschützen gleichzeitig getroffen. Im Bein und im Kopf”. Der „Generalstaatsanwalt“ hatte die Einheit reißerisch “Schwarze Kompanie“ genannt. Ihr korrekter Name sei „Spezialkompanie des Spezialpolizeiregimentes Berkut der Stadt Kiew“. Sie bestand aus 90 Mann, von denen 23 in dem Bereich des Gefechtes waren. 12 von ihnen wurden verhaftet, nur drei sind noch in Gewahrsam; der Kommandeur und zwei weitere Personen. Sie müssen sich einem Lügendetektortest unterziehen. (Wir hatten bereits berichtet, dass das eine nach dem Parteiprogramm der „Swoboda“-Partei eingeführte Technik ist.)
Der Berkut-Veteran Krashevsky meint, die Untersuchung und Verhaftung sei lediglich eine politisch aufgeladene Kampagne, um Berkut und die Sicherheitskräfte zu Feinden zu machen.

Journalisten
Deutsche, russische, britische Journalisten waren zuhauf vor Ort. Golineh Atai zum Beispiel, die live verkündete, in ihrem Fensterrahmen im Hotel Ukraina seien Kugeln eingeschlagen. In den Übertragungen die wir sahen stand sie stets zum Maidan! Wie hier auf diesem Bild vom 19. 2. 2014. Links hinter ihr das Konservatotium („Philharmonie“). Am Nachmittag des 20. 2. 2014 – nach dem Abzug der Berkut – twittert sie nocheinmal mit Foto: „Erst mal keine Live-Interviews auf dem Balkon. Wer schießt auf Journalisten?“
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Da wir in ihren eigenen Berichten sehen, dass der Balkon zum Maidan liegt, auf welchem Weg können die Schüsse dann von ausserhalb des Maidan gekommen sein?
Also, Briten und Russen haben den Rückzug der Berkut und die Männer in den schwarzen Uniformen gefilmt. Von ihnen stammen die Fotos die Awakow gestern versuchte, der Presse als „Sniper-Beweise“ unterzuschieben. Winziger Fauxpas: Laut Untersuchung der Briten haben aber von dort keine Sniper-Angriffe stattgefunden. Da die Fotos die Awakow zeigte von Journalisten stammten die dabei waren: Wer ist befragt worden?

Damit ist das Rätsel um die Männer mit den gelben Armbinden gelöst. Sie deckten den Rückzug der Berkut. Darüber hinaus gibt es genügend – für jeden zugängliche – Videobeweise die zeigen, dass die Berkut natürlich in der Bewegung nicht mit Scharfschützengewehren hantieren konnten. Die Briten bestätigten aber ausdrücklich, dass es sich bei den Schützen um Scharfschützen gehandelt hat.
Nichts von dem was die Dirty Three vorführten passt mit der Realität zusammen.
Die Slide-Show in Kiew zeigte, der NATO nimmt man den Bock als Gärtner nicht ab.

NSA-Affäre: Snowden-Dokumente in Datenbank veröffentlicht – GOLEM 05.04.2014

Betreff: NSA-Affäre: Snowden-Dokumente in Datenbank veröffentlicht – GOLEM 05.04.2014

Die WEBSeite für IT-Profis „GOLEM“ gibt bekannt, dass die Snowden Dokumente jetzt öffentlich zugänglich sind und in eine Datenbank eingepflegt wurden:

http://www.golem.de/news/nsa-affaere-snowden-dokumente-in-datenbank-veroeffentlicht-1404-105639.html

NSA-Affäre: Snowden-Dokumente in Datenbank veröffentlicht

Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU hat sämtliche bisher veröffentlichten Dokumente aus dem Snowden-Fundus in einer Datenbank gesammelt, die öffentlich zugänglich ist. Sie soll laufend aktualisiert werden.

Alle 200 bisher veröffentlichten Dokumente, die der Whistleblower Edward Snowden bei der NSA gesammelt hat, sind ab sofort öffentlich abrufbar. Die US-Bürgerrechtsbewegung ACLU (American Civil Liberties Union) hat sie in eine Datenbank eingepflegt und unter dem Namen NSA Documents Database veröffentlicht. Die Datenbank enthält auch Dokumente, die die Regierung selbst veröffentlicht hat.

„Diese Dokumente hätten niemals geheim sein sollen. Künftig kann jeder sich darüber informieren, in welchem Umfang und in welcher Form die Regierung überwacht hat,“ schreibt die ACLU. Sie will damit auch eine öffentliche Debatte anstoßen und den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Regierung zur Rechenschaft zu ziehen.

Schlüsselwörter und Filter

Die Datenbank lässt sich mit Schlüsselwörtern durchsuchen. Außerdem gibt es Filterfunktionen, etwa zur Art der Überwachung oder nach der Quelle der Veröffentlichung. Die NSA Documents Database enthält alle seit Juni 2013 veröffentlichten Dokumente, die teilweise bis zum Jahr 1986 zurückdatieren. Auch die Dokumente, die das Prism-Projekt, das Projekt Quantum Insert oder das Überwachungsprogramm Xkeyscore beschreiben, sind darin enthalten.

Tausende brisante Dokumente

Wenige Wochen nach den ersten Enthüllungen im Sommer 2013 setzte die britische Regierung den britischen Guardian unter Druck und verlangte sogar die Zerstörung einer Festplatte, die angeblich die brisanten Dokumente enthielt. Auch die New York Times wurde dazu aufgefordert, Unterlagen zu vernichten.

Anfang April 2014 forderten die beiden Vorsitzenden des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Clemens Binninger (CDU) und SPD-Obmann Christian Flisek, einen umfassenden Zugriff auf die Originaldokumente aus dem Snowden-Archiv. Bis jetzt waren sie ausschließlich in den Händen von Journalisten. Snowden selbst beteuert, er habe keine Dokumente mehr in seinem Besitz. Er wolle es den Journalisten überlassen, welche Unterlagen sie veröffentlichen wollen. Der Journalist Glenn Greenwald ist nach eigenen Angaben im Besitz Tausender noch unveröffentlichter Unterlagen. Die Datenbank der ACLU soll laufend aktualisiert werden, sobald neue Unterlagen veröffentlicht werden.

US Threatens Russia Over Petrodollar-Busting Deal, zerohedge, April 4, 2014

An dieser Stelle dokumentiere ich das Posting von Martin Zeis:
Es geht um eine neue Büchse der Pandora, die mit den Sanktionen gegen RUS geöffnet wurde . Die Antwort Russland könnte/wird ein Gegenangriff gegen den Petrodollar sein, mit dem bislang die allermeisten Öl-Geschäfte weltweit fakturiert wurden. Nun aber bahnt sich entweder ein Barter Geschäft an Russlands mit Iran an oder die Fakturierung statt in Petro-Dollars in Rubel (oder anderen lokalen Währungen). Die Bedrohung für die US-Dominanz durfte somit größer sein als die Empörung des Westens über die Sezession der Krim!

Von: Martin Zeis <martin.zeis>
Datum: Samstag, 5. April 2014 12:30
An: „Global Change engl. Liste“ <gc-special-engl%Martin.zeis>
Betreff: US Threatens Russia Over Petrodollar-Busting Deal, zerohedge, April 4, 2014

US Threatens Russia Over Petrodollar-Busting Deal
By Tyler DURDEN, zerohedge, April 4, 2014 (1)

On the heels of Russia’s potential „holy grail“ gas deal with China (2), the news of a Russia-Iran oil „barter“ deal (3), it appears the US is starting to get very concerned about its almighty Petrodollar

*U.S. HAS WARNED RUSSIA, IRAN AGAINST POSSIBLE OIL BARTER DEAL
*U.S. SAYS ANY SUCH DEAL WOULD TRIGGER SANCTIONS
*U.S. HAS CONVEYED CONCERNS TO IRANIAN GOVT THROUGH ALL CHANNELS

We suspect these sanctions would have more teeth than some travel bans, but, as we noted previously, it is just as likely to be another epic geopolitical debacle resulting from what was originally intended to be a demonstration of strength and instead is rapidly turning out into a terminal confirmation of weakness.
As we explained earlier in the week,
Russia seems perfectly happy to telegraph that it is just as willing to use barter (and „heaven forbid“ gold) and shortly other „regional“ currencies, as it is to use the US Dollar, hardly the intended outcome of the western blocakde, which appears to have just backfired and further impacted the untouchable status of the Petrodollar.

If Washington can’t stop this deal, it could serve as a signal to other countries that the United States won’t risk major diplomatic disputes at the expense of the sanctions regime,“

And here is Voice of Russia, „Russia prepares to attack the Petrodollar:
The US dollar’s position as the base currency for global energy trading gives the US a number of unfair advantages. It seems that Moscow is ready to take those advantages away. (4)

The existence of “petrodollars” is one of the pillars of America’s economic might because it creates a significant external demand for American currency, allowing the US to accumulate enormous debts without defaulting. If a Japanese buyer want to buy a barrel of Saudi oil, he has to pay in dollars even if no American oil company ever touches the said barrel. Dollar has held a dominant position in global trading for such a long time that even Gazprom’s natural gas contracts for Europe are priced and paid for in US dollars. Until recently, a significant part of EU-China trade had been priced in dollars.

Lately, China has led the BRICS efforts to dislodge the dollar from its position as the main global currency, but the “sanctions war” between Washington and Moscow gave an impetus to the long-awaited scheme to launch the petroruble and switch all Russian energy exports away from the US currency .

The main supporters of this plan are Sergey Glaziev, the economic aide of the Russian President and Igor Sechin, the CEO of Rosneft, the biggest Russian oil company and a close ally of Vladimir Putin. Both have been very vocal in their quest to replace the dollar with the Russian ruble. Now, several top Russian officials are pushing the plan forward.

First, it was the Minister of Economy, Alexei Ulyukaev who told Russia 24 news channel that the Russian energy companies must should ditch the dollar. “ They must be braver in signing contracts in rubles and the currencies of partner-countries, ” he said.

Then, on March 2, Andrei Kostin, the CEO of state-owned VTB bank, told the press that Gazprom, Rosneft and Rosoboronexport, state company specialized in weapon exports, can start trading in rubles. “ I’ve spoken to Gazprom, to Rosneft and Rosoboronexport management and they don’t mind switching their exports to rubles. They only need a mechanism to do that ”, Kostin told the attendees of the annual Russian Bank Association meeting.

Judging by the statement made at the same meeting by Valentina Matviyenko, the speaker of Russia’s upper house of parliament, it is safe to assume that no resources will be spared to create such a mechanism. “ Some ‘hot headed‘ decision-makers have already forgotten that the global economic crisis of 2008 – which is still taking its toll on the world – started with a collapse of certain credit institutions in the US, Great Britain and other countries. This is why we believe that any hostile financial actions are a double-edged sword and even the slightest error will send the boomerang back to the aborigines,” she said.

It seems that Moscow has decided who will be in charge of the “boomerang”. Igor Sechin, the CEO of Rosneft, has been nominated to chair the board of directors of Saint-Petersburg Commodity Exchange, a specialized commodity exchange. In October 2013, speaking at the World Energy Congress in Korea, Sechin called for a „global mechanism to trade natural gas“ and went on suggesting that „ it was advisable to create an international exchange for the participating countries, where transactions could be registered with the use of regional currencies „. Now, one of the most influential leaders of the global energy trading community has the perfect instrument to make this plan a reality. A Russian commodity exchange where reference prices for Russian oil and natural gas will be set in rubles instead of dollars will be a strong blow to the petrodollar.

Rosneft has recently signed a series of big contracts for oil exports to China and is close to signing a “jumbo deal” with Indian companies. In both deals, there are no US dollars involved. Reuters reports, that Russia is close to entering a goods-for-oil swap transaction with Iran that will give Rosneft around 500,000 barrels of Iranian oil per day to sell in the global market. The White House and the russophobes in the Senate are livid and are trying to block the transaction because it opens up some very serious and nasty scenarios for the petrodollar. If Sechin decides to sell this Iranian oil for rubles, through a Russian exchange, such move will boost the chances of the “petroruble” and will hurt the petrodollar.

It can be said that the US sanctions have opened a Pandora’s box of troubles for the American currency. The Russian retaliation will surely be unpleasant for Washington, but what happens if other oil producers and consumers decide to follow the example set by Russia? During the last month, China opened two centers to process yuan-denominated trade flows, one in London and one in Frankfurt. Are the Chinese preparing a similar move against the greenback? We’ll soon find out.
Finally, those curious what may happen next, only not to Iran but to Russia, are encouraged to read „From Petrodollar To Petrogold: The US Is Now Trying To Cut Off Iran’s Access To Gold.“ (5)

(1)
http://www.zerohedge.com/news/2014-04-04/us-threatens-russia-sanctions-over-petrodollar-busting-deal

(2)
http://www.zerohedge.com/news/2014-03-21/petrodollar-alert-isolated-west-putin-prepares-announce-holy-grail-gas-deal-chin

(3)
http://www.zerohedge.com/news/2014-04-02/whither-petrodollar-russia-iran-announce-20-billion-oil-goods-deal

(4)
http://voiceofrussia.com/2014_04_04/Russia-prepares-to-attack-the-petrodollar-2335

(5)
http://www.zerohedge.com/news/2013-05-16/petrodollar-petrogold-us-now-trying-cut-irans-access-gold

[Gegenmeinung] Nach dem Staatsstreich in Kiew wird sich der Westen auf Moskau konzentrieren

CO-OP NEWS

http://principiis-obsta.blogspot.se/2014/04/nach-dem-staatsstreich-in-kiew-wird.html

Der russische Politikwissenschaftler Sergei Markow erläutert die Situation auf der Krim und in der Ukraine aus russischer Sicht.

Der Coup, den der Westen am 22. Februar (2014) in Kiew gelandet hat, war nur die Vorspeise. Die Hauptmahlzeit soll ein von den USA und Europa unterstützter Versuch der russischen Opposition sein, Putin zu stürzen und auch in Moskau eine Regierung im Maidan-Stil zu installieren.

In einem Gespräch mit dem US-Präsidenten Barack Obama sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel vor einigen Wochen, sie habe den Eindruck, Präsident Wladimir Putin lebe in einer anderen Welt.

Diese Äußerung wurde schnell von den westlichen Medien aufgegriffen und beherrschte mehrere Tage lang die Schlagzeilen.

Frau Merkel scheint das wirklich so empfunden zu haben, weil (sie und andere) westliche Beobachter Russlands realistische Sicht der Dinge nicht verstehen.

Wie sieht Russland die Realität? Was den Charakter der Konflikte um Krim und Ukraine angeht, unterscheidet sich Russlands Sicht…

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[RT] Kiev ignored independent assessment

Wer hat da was zu verbergen? Man kann ja kaum von der Putschisten-Regierung erwarten, dass sie selbst untersucht! Das muss schon eine internationale Untersuchungskommission machen!

CO-OP NEWS

[RT]
Kiev ignored independent assessment of snipers at Maidan – Lavrov
Authorities in Kiev have routinely ignored evidence in the case of sniper shootings on the Maidan, while suggestions of probes into the matter never came from official channels, Russian FM Lavrov said. http://rt.com/news/lavrov-cis-ukraine-337/

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